Burgen, Schloesser, Herrenhaeuser und Stadtbefestigungen im Hirschberger Tal (Kotlina Jeleniogórska) in Niederschlesien (Dolnośląskie)
Das Hirschberger Tal in Polen ist ein grosser Talkessel auf der schlesischen Nordseite der Westsudeten, liegt auf einer Hoehe von 250–400 m ue. NN und bedeckt eine Flaeche von 273 km².
Zu verdanken hat die Region Hirschberg/Jelenia Gora, die auch das Schlesische Elysium genannt wurde, ihren grossen Reichtum an Kulturdenkmaelern aller Art der attraktiven Lage am Fuss des Riesengebirges, die den Bau von Schloessern und Herrenhaeusern sowohl für den deutschen als auch für den polnischen Adel als ideal erscheinen liess.
Alles begann aber bereits im Mittelalter mit dem Bau der hoch über dem Hoellengrund mit Blick auf die Schneekoppe liegenden Burg Kynast, die auch heute noch als eindrucksvolle Ruine zu besichtigen ist. Es folgten weitere Burgen der polnischen Piasten, bevor spaeter die Sommerresidenzen der preussischen Koenige und Adligen hinzukamen.